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SDB Glossar


 

MSDS / SDB Information


Abkürzung Erklärung
RMM Umfasst Handlungen, den Einsatz von Werkzeugen oder die Änderung von Parameterzuständen während der Herstellung oder Verwendung eines Stoffes (im Reinzustand oder in einer Zubereitung) mit dem Ziel, die Exposition von Menschen und/oder der Umwelt. zu verhindern, zu kontrollieren oder zu verringern. Durch solche Maßnahmen werden die Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt kontrolliert. Risikomanagementmaßnahmen umfassen z. B. den Einschluss von Verfahren (Prozesse), örtliche Be- und Entlüftung, Handschuhe, Abwasserbehandlung und Abluftfilter.
IC Der Wirtschaftszweig bezeichnet die Bereiche der Wirtschaft (darunter auch private Haushalte und der öffentliche Bereich), in denen der Stoff verwendet wird. Grundlage dieser Kennzeichnung ist die NACE-Systematik.
IPPC Die Europäische Union legt die Pflichten fest, denen bei industriellen und landwirtschaftlichen Tätigkeiten mit hohem Verschmutzungspotenzial nachzukommen ist. Sie führt ein Genehmigungsverfahren für diese Tätigkeiten ein und sieht für jede Genehmigung ein Minimum an Auflagen insbesondere hinsichtlich der Freisetzung von Schadstoffen vor. Ziel ist die Vermeidung und Verminderung von Schadstoffemissionen und Abfällen aus Industrieanlagen und der Landwirtschaft in Luft, Wasser und Boden, um einen hohen Grad an Umweltschutz zu erreichen.
IVU Die Europäische Union legt die Pflichten fest, denen bei industriellen und landwirtschaftlichen Tätigkeiten mit hohem Verschmutzungspotenzial nachzukommen ist. Sie führt ein Genehmigungsverfahren für diese Tätigkeiten ein und sieht für jede Genehmigung ein Minimum an Auflagen insbesondere hinsichtlich der Freisetzung von Schadstoffen vor. Ziel ist die Vermeidung und Verminderung von Schadstoffemissionen und Abfällen aus Industrieanlagen und der Landwirtschaft in Luft, Wasser und Boden, um einen hohen Grad an Umweltschutz zu erreichen.
IUCLID IUCLID ist eine Datenbank und ein Managementsystem für die Verwaltung von Daten zu chemischen Stoffen.
LCx LCx ist die Konzentration eines geprüften Stoffes, die in einem vorgegebenen Zeitraum zu einer Letalität von x % führt.
LDx LDx ist die Dosis eines geprüften Stoffes, die in einem vorgegebenen Zeitraum zu einer Letalität von x % führt.
LOAEC Die niedrigste Konzentration mit beobachtbarer schädlicher Wirkung ist die niedrigste geprüfte Konzentration, bei der die Häufigkeit oder Schwere einer schädlichen Wirkung bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe statistisch signifikant erhöht ist.
LOAEL Die niedrigste Dosis mit beobachtbarer schädlicher Wirkung ist die niedrigste geprüfte Dosis oder Exposition, bei der die Häufigkeit oder Schwere einer schädlichen Wirkung bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe statistisch signifikant erhöht ist.
LOEC Die niedrigste Konzentration mit beobachteter Wirkung ist die niedrigste geprüfte Konzentration, bei der in einer Studie bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe eine statistisch signifikante Wirkung beobachtet wurde.
LOEL Die niedrigste Dosis mit beobachtbarer Wirkung ist die niedrigste geprüfte Dosis oder Exposition, bei der in einer Studie bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe eine statistisch signifikante Wirkung beobachtet wurde.
MSC Der Ausschuss der Mitgliedstaaten (MSC) ist ein Agenturausschuss, der für folgende Aufgaben zuständig ist: Klärung von möglichen Meinungsverschiedenheiten über Entscheidungsentwürfe, die von der Agentur oder von den Mitgliedstaaten nach Titel VI vorgeschlagen werden, und über Vorschläge zur Ermittlung von besonders besorgniserregenden Stoffen, die dem Zulassungsverfahren zu unterwerfen sind. Jeder Mitgliedstaat entsendet ein Mitglied mit einer Amtszeit von drei Jahren in den MSC. Die Wiederwahl ist möglich. Die Mitglieder des Ausschusses können sich von Beratern für wissenschaftliche, technische oder Regulierungsfragen begleiten lassen.
NOAEC Die Konzentration ohne beobachtbare schädliche Wirkung ist die höchste geprüfte Konzentration, bei der die Häufigkeit oder Schwere einer schädlichen Wirkung bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe statistisch nicht signifikant erhöht ist; bei dieser Konzentration können zwar Wirkungen auftreten, diese werden aber nicht als schädlich oder als Vorläufer von schädlichen Wirkungen eingestuft.
NOAEL Die Dosis ohne beobachtbare schädliche Wirkung ist die höchste geprüfte Dosis, bei der die Häufigkeit oder Schwere einer schädlichen Wirkung bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe statistisch nicht signifikant erhöht ist; bei dieser Dosis können zwar Wirkungen auftreten, sie werden aber nicht als schädlich oder als Vorläufer von schädlichen Wirkungen eingestuft.
NOEC Die Konzentration ohne beobachtbare Wirkung ist die höchste geprüfte Konzentration, bei der in einer Studie bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe keine statistisch signifikante Wirkung beobachtet wurde.
NOEL Die Dosis ohne beobachtbare Wirkung ist die höchste geprüfte Dosis, bei der in einer Studie bei der exponierten Gruppe gegenüber einer geeigneten Kontrollgruppe keine statistisch signifikante Wirkung beobachtet wurde.
NLP Ein NLP ist ein Stoff, der nach Artikel 8 Absatz 1 der sechsten Änderung der Richtlinie 67/54/EWG als angemeldet galt (und deshalb nach dieser Richtlinie nicht angemeldet werden musste), aber der REACH-Definition eines Polymers nicht entspricht (die mit der in der siebten Änderung der Richtlinie 67/54/EWG eingeführten Definition identisch ist).
ppm Diese Maßeinheit wird verwendet, wenn Stoffe in starker Verdünnung auftreten. Ein ppm entspricht einem mg eines Stoffes in einem Liter Wasser (mg/l) oder in einem Kilogramm Boden (mg/kg).
PPP Wirkstoffe und Zubereitungen, die einen oder mehrere Wirkstoffe enthalten, in der Form, in welcher sie an den Anwender geliefert werden, und die dazu bestimmt sind,
1) Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse vor Schadorganismen zu schützen oder ihrer Einwirkung vorzubeugen, insoweit diese Stoffe oder Zubereitungen im Folgenden nicht anders definiert werden
2) in einer anderen Weise als ein Nährstoff die Lebensvorgänge von Pflanzen zu beeinflussen (z. B. Wachstumsregler)
3) Pflanzenerzeugnisse zu konservieren, soweit solche Stoffe oder Zubereitungen nicht besonderen Vorschriften des Rates oder der Kommission über konservierende Stoffe unterliegen
4) unerwünschte Pflanzen zu vernichten oder
5) Pflanzenteile zu vernichten oder ein unerwünschtes Wachstum von Pflanzen zu hemmen bzw. einem solchen Wachstum vorzubeugen.
Nach Artikel 15 Absatz 1 der REACH-Verordnung gilt die REACH-Registrierung von Wirkstoffen, die als Pflanzenschutzmittel verwendet und reguliert werden, bereits als abgeschlossen.
PPORD Unter produkt- und verfahrensorientierter Forschung und Entwicklung ist jede mit der Produktentwicklung oder der Weiterentwicklung eines Stoffes als solchem, in Zubereitungen oder Erzeugnissen zusammenhängende wissenschaftliche Entwicklung zu verstehen, bei der zur Entwicklung des Produktionsprozesses und/oder zur Erprobung der Anwendungsmöglichkeiten des Stoffes Versuche in Pilot- oder Produktionsanlagen durchgeführt werden.
PEC  
PNEC Stoffkonzentration, unterhalb derer im betreffenden Umweltbereich voraussichtlich keine schädlichen Wirkungen auftreten.
QSAR Bezeichnet den Zusammenhang zwischen den physikalischen und/oder chemischen Eigenschaften eines Stoffes und seiner Fähigkeit, eine bestimmte Wirkung auszulösen. Toxikologische QSAR-Studien verfolgen das Ziel,  Methoden für die Vorhersage der Toxizität eines Stoffes aus seiner chemischen Struktur zu entwickeln. Ihre Grundlage sind Analogien zu anderen toxischen Stoffen mit bekannter Struktur und bekannten toxischen Eigenschaften. In der Praxis sind QSAR mathematische Modelle, die Stoffeigenschaften aus der molekularen Struktur dieser Stoffe ableiten.
RC Der letzte Schritt einer Stoffsicherheitsbeurteilung besteht aus einer Abschätzung der Inzidenz und Schwere der schädlichen Wirkungen, die durch die tatsächliche oder vorhergesagte Exposition gegenüber dem Stoff in einer Bevölkerungsgruppe oder in einem Umweltbereich wahrscheinlich auftreten. Dazu kann sie eine "Risikoabschätzung", also eine Quantifzierung dieser Wahrscheinlichkeit enthalten. Eine Risikobeschreibung wird für jedes Expositionsszenarium und für jede Bevölkerungsgruppe oder jeden Umweltbereich erstellt.
SMILES Mit dieser vereinfachten chemischen Notation lassen sich zweidimensionale chemische Strukturen in einer linearen Textform darstellen, die eine einfache Eingabe in Rechnerprogramme ermöglicht.
SDB Das Sicherheitsdatenblatt dient der Industrie als wichtigstes Instrument für die Verbreitung von Informationen zu schädlichen Wirkungen von gefährlichen Stoffen und Zubereitungen über die Lieferkette. Anhang II der REACH-Verordnung stützt sich auf den Anhang der Sicherheitsdatenblattrichtlinie (91/155/EWG) und führt aus, welche Informationen in die 16 Abschnitte des Sicherheitsdatenblattes aufzunehmen sind.
SR&D Unter kontrollierten Bedingungen durchgeführte wissenschaftliche Versuche, Analysen oder Forschungsarbeiten mit chemischen Stoffen in Mengen unter 1 Tonne pro Jahr.
KMU Die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft.
SEA Die sozioökonomische Analyse ist ein Verfahren zur Ermittlung von Kosten und Nutzen einer Maßnahme für die Gesellschaft. Dazu werden die Verhältnisse nach der Durchführung der Maßnahme mit denen verglichen, die sich ohne ihre Durchführung ergeben. Nach der REACH-Verordnung haben sozioökonomische Analysen Einfluss auf Entscheidungen über die Genehmigung von Stoffverwendungen und die Einführung von Beschränkungen.
ARfD Die akute Referenzdosis ist ein Schätzwert für die Menge eines chemischen Stoffes je Kilogramm Körpergewicht, der die Bevölkerung (darunter auch empfindliche Teilgruppen) für kurze Zeit (24 Stunden oder weniger) ohne ein erkennbares Risiko von gefährlichen Auswirkungen während der Lebensdauer ausgesetzt werden kann.
AF Ein Extrapolationsfaktor gibt die Differenz wieder zwischen den für eine begrenzte Zahl von Spezies aus Laborversuchen abgeleiteten Wirkungswerten und dem PNEC-Wert für den Umweltbereich.
BMD Beim BMD-Konzept wird ein mathematisches Modell an Dosis-Wirkungsdaten angepasst. Die BMD ist als die Dosis definiert, bei der eine vorher festgelegte Wirkungsänderung eintritt.
BCF Der Biokonzentrationsfaktor (L/kg) bezeichnet entweder das Verhältnis der Stoffkonzentrationen in einem Organismus und im Wasser, nachdem der Gleichgewichtszustand erreicht worden ist (statischer BCF), oder im Nicht-Gleichgewicht das Verhältnis zwischen der Aufnahme- und der Ausscheidungskonstante (dynamischer BCF). Für regulatorische Zwecke sind der statische und der dynamische BCF gleichermaßen geeignet. Der Parameter liefert einen Hinweis auf das Akkumulationspotenzial eines Stoffes.
BMD10 Benchmark-Dosis mit 10 % Inzidenz (für Tumore bei lebenslanger Aufnahme nach Korrektur auf spontane Inzidenz und andere Effekte in einer vorgeschriebenen Studie).
BMDL10 Untere 95 %-Vertrauensgrenze der Benchmark-Dosis mit einer Inzidenz von 10 % (z. B. Tumorinzidenz nach lebenslanger Aufnahme), d. h. die untere Vertrauensgrenze von BMD10.
CA Die von den Mitgliedstaaten zur Erfüllung der Pflichten aus der REACH-Verordnung eingerichtete(n) Behörde(n) bzw. Stelle(n).
CAS Der Chemical Abstracts Service unterhält das umfassendste Verzeichnis chemischer Stoffe. Jeder in das CAS-Register aufgenommene Stoff erhält eine CAS-Registernummer. Diese CAS-Registernummer (üblicherweise als CAS-Nummer bezeichnet) findet breite Anwendung zur eindeutigen Kennzeichnung chemischer Stoffe.
CSA Die Stoffsicherheitsbeurteilung ist ein Verfahren, mit dem die Risiken eines Stoffes ermittelt und im Rahmen der Expositionsbewertung Expositionsszenarien mit Risikomanagementmaßnahmen zur Beherrschung dieser Risiken entwickelt werden. Anhang I enthält allgemeine Bestimmungen zur Durchführung einer Stoffsicherheitsbeurteilung. Die Stoffsicherheitsbeurteilung besteht aus folgenden Schritten:
• Ermittlung schädlicher Wirkungen auf die Gesundheit des Menschen
• Ermittlung schädlicher Wirkungen auf die Gesundheit des Menschen durch physikalisch-chemische Eigenschaften
• Ermittlung schädlicher Wirkungen auf die Umwelt
• Ermittlung der PBT- und vPvB-Eigenschaften
Wenn der Registrant nach dieser Ermittlung schädlicher Wirkungen zu dem Ergebnis kommt, dass der Stoff die Kriterien für die Einstufung als gefährlich gemäß der Richtlinie 67/548/EWG (für Stoffe) erfüllt oder PBT- und vPvB-Eigenschaften besitzt, löst dies weitere Schritte in der Stoffsicherheitsbeurteilung aus:
• Expositionsbeurteilung
• Risikobeschreibung.
CSR Der Stoffsicherheitsbericht dokumentiert die Stoffsicherheitsbeurteilung eines Stoffes als solchem, in einer Zubereitung, einem Erzeugnis oder einer Stoffgruppe.
Mit anderen Worten: der Stoffsicherheitsbericht ist das Dokument, in dem der Ablauf und die Ergebnisse einer Stoffsicherheitsbeurteilung beschrieben werden. Anhang I der REACH-Verordnung enthält allgemeine Bestimmungen zur Durchführung von Stoffsicherheitsbeurteilungen und zur Erstellung von Stoffsicherheitsberichten.
RAC Der Ausschuss für Risikobeurteilung ist der Agenturausschuss, der die Stellungnahmen der Agentur zu Bewertungen, Zulassungsanträgen, Vorschlägen zu Beschränkungen, Vorschlägen zur Einstufung und Kennzeichnung im Rahmen der Einstufungs- und Kennzeichnungsaufgabe und zu allen anderen Fragen ausarbeitet, die sich aus der Anwendung dieser Verordnung in Bezug auf Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ergeben. Der Verwaltungsrat ernennt mindestens eine und höchstens zwei der von den Mitgliedstaaten benannten Personen zu Mitgliedern des Ausschusses für Risikobeurteilung; ihre Amtszeit beträgt drei Jahre, und die Wiederernennung ist möglich. Die Mitglieder des Ausschusses können sich von Beratern für wissenschaftliche, technische oder Regulierungsfragen begleiten lassen.
SEAC Der Ausschuss für sozioökonomische Analyse ist ein Agenturausschuss, der die Stellungnahmen der Agentur zu Zulassungsanträgen, Vorschlägen zu Beschränkungen und allen anderen Fragen ausarbeitet, die sich aus der Anwendung dieser Verordnung in Bezug auf die sozioökonomischen Auswirkungen möglicher Rechtsvorschriften für Stoffe ergeben. Der Verwaltungsrat ernennt mindestens eine und höchstens zwei der von den Mitgliedstaaten benannten Personen zu Mitgliedern des Ausschusses für sozioökonomische Analyse; ihre Amtszeit beträgt drei Jahre, und eine Wiederernennung ist möglich. Die Mitglieder des Ausschusses können sich von Beratern für wissenschaftliche, technische oder Regulierungsfragen begleiten lassen.
CBI  
DU Eine natürliche oder juristische Person mit Sitz in der Gemeinschaft, die im Rahmen ihrer industriellen oder gewerblichen Tätigkeit einen Stoff als solchen oder in einer Zubereitung verwendet, mit Ausnahme des Herstellers oder Importeurs.
DMEL Nicht schwellenwertbezogenen Wirkungen liegt die Annahme zu Grunde, dass sich keine Expositionshöhe festlegen lässt, unterhalb derer es zu keiner Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit kommt. Mit DMEL wird daher eine Expositionshöhe bezeichnet, die einem geringen theoretisch möglichen Risiko entspricht, das als tolerierbares Risiko gesehen werden sollte.
DNEL Unter DNEL wird die Höhe der Exposition gegenüber einem Stoff verstanden, unterhalb derer voraussichtlich keine schädlichen Auswirkungen auftreten. Sie ist damit die Expositionshöhe für einen Stoff, die bei Menschen nicht überschritten werden sollte. Die DNEL ist eine abgeleitete Expositionshöhe, da sie in der Regel auf Grundlage der aus Tierversuchen verfügbaren Dosisdeskriptoren wie No Observed Adverse Effect Levels (NOAEL - Konzentration, bei der keine schädlichen Wirkungen mehr beobachtet werden) oder Benchmark-Dosen (BMD) berechnet wird.
ES Zusammenstellung von Bedingungen einschließlich der Verwendungsbedingungen und Risikomanagementmaßnahmen, mit denen dargestellt wird, wie der Stoff hergestellt oder während seines Lebenszyklus verwendet wird, und wie der Hersteller oder Importeur die Exposition von Mensch und Umwelt beherrscht oder den nachgeschalteten Anwendern zu beherrschen empfiehlt. Diese Expositionsszenarien können ein spezifisches Verfahren oder eine spezifische Verwendung oder gegebenenfalls verschiedene Verfahren oder Verwendungen abdecken.
ESIS Das Europäische Informationssystem für chemische Stoffe ESIS (European chemical Substances Information System) ist ein vom Europäischen Büro für chemische Stoffe entwickeltes Datenbanksystem, das Informationen über chemische Stoffe aus den folgenden Bereichen enthält:
- EINECS (Europäisches Verzeichnis der im Handel erhältlichen Stoffe),
- ELINCS (Europäisches Verzeichnis der angemeldeten chemischen Stoffe),
- NLP (Nicht länger Polymer),
- HPVC (in großen Mengen hergestellte Chemikalien) und LPVC (in geringen Mengen hergestellte Chemikalien) mit einem Verzeichnis der EU-Produzenten/Importeure,
- C&L (Einstufung und Kennzeichnung), Gefahrenhinweise und Sicherheitsratschläge, Gefahrensymbole usw.,
- IUCLID-Chemiedatenblätter, IUCLID-Exportdateien, OECD-IUCLID-Exportdateien, EUSES-Exportdateien sowie
- Prioritätenlisten, Riskobeurteilungsverfahren und Abfragesystem zur Verordnung (EWG) 793/93, die auch als Altstoffverordnung bekannt ist.
ELR Zusätzliches Lebenszeitrisiko zum Hintergrundrisiko (oder zur Krankheitsinzidenz).
GLP Gute Laborpraxis (GLP) ist ein Qualitätssicherungssystem, das sich mit dem organisatorischen Ablauf und den Rahmenbedingungen befasst, unter denen nicht-klinische gesundheits- und umweltrelevante Sicherheitsprüfungen geplant, durchgeführt, überwacht, aufgezeichnet, archiviert und veröffentlicht werden.
IR/CSA In diesen Leitlinien werden die nach REACH erforderlichen Informationen über Stoffeigenschaften, Exposition, Verwendungen und Risikomanagementmaßnahmen im Rahmen der Stoffsicherheitsbeurteilung beschrieben.
NONS Ein Schema, um die Absicht des Imports, der Herstellung oder des Inverkehrbringens neuer chemischer Stoffe an die ECHA zu melden.
TC C&L Ehemaliges EU-Organ, bestehend aus nationalen Sachverständigen aus den Mitgliedstaaten und interessierten Beobachtern, die Einstufungen von gefährlichen Stoffen und ihre entsprechende Kennzeichnung erörterten und vereinbarten.
TCC Von der ECHA durchgeführte Prüfung aller Registrierungsdossiers, um festzustellen, ob alle Angaben vorliegen, die laut REACH-Verordnung erforderlich sind.
LEO Ein spezielles Element in IUCLID 5 oder REACH-IT, in dem Informationen zum betreffenden Rechtssubjekt gespeichert und verwaltet werden. Diese Informationen umfassen den Namen, die Adresse und weitere Kontaktdaten, die Kontaktperson(en) und eine spezielle Identifikationsnummer des Rechtssubjekts, durch die das Rechtssubjekt eindeutig identifiziert werden kann.
SAR Eine Struktur-Wirkungs-Beziehung ist eine (qualitative) Verknüpfung zwischen einer chemischen Unterstruktur und dem Potenzial eines chemischen Stoffes, der diese Unterstruktur enthält, eine bestimmte biologische Wirkung zu zeigen.
SIEF SIEF steht für Substance Information Exchange Forum (Forum zum Austausch von Stoffinformationen). Ein solches Forum wird nach der Vorregistrierung gebildet, um Daten über einen gegebenen Phase-in-Stoff auszutauschen.
Ein Forum zum Austausch von Stoffinformationen dient hauptsächlich folgenden Zwecken:
i) Erleichterung des Datenaustauschs für Registrierungszwecke und
ii) Abstimmung über die Einstufung und Kennzeichnung des Stoffes, wenn die Auslegungen der potenziellen Registranten voneinander abweichen.
SVHC Besonders besorgniserregende Stoffe im Sinne der REACH-Verordnung sind
1. CMR-Stoffe der Kategorien 1 oder 2,
2. PBT- und vPvB-Stoffe, die die Kriterien aus Anhang XIII erfüllen, und
3. Stoffe — wie etwa solche mit endokrinen Eigenschaften oder solche mit persistenten, bioakkumulierbaren und toxischen Eigenschaften oder sehr persistenten und sehr bioakkumulierbaren Eigenschaften, die die Kriterien aus Anhang III nicht erfüllen —, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wahrscheinlich schwerwiegende Wirkungen auf die menschliche Gesundheit oder auf die Umwelt haben, die ebenso besorgniserregend sind wie diejenigen anderer in den Punkten 1 und 2 aufgeführter Stoffe, und die im Einzelfall gemäß dem Verfahren des Artikels 59 ermittelt werden.
vPvB Besonders besorgniserregende Stoffe, die sehr persistent sind (sehr schwierig abzubauen) und sich in lebenden Organismen sehr stark akkumulieren. Anhang XIII legt die Kriterien für die Identifizierung von vPvB-Stoffen fest, und Anhang I enthält allgemeine Bestimmungen zu ihrer Einstufung. vPvB-Stoffe können in Anhang XIV aufgenommen und dadurch zulassungspflichtig werden.
ECHA Durch Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 geschaffene Agentur für das Management aller Aufgaben im Rahmen von REACH und CLP durch die Ausführung bzw. Koordinierung der erforderlichen Tätigkeiten, die Gewährleistung einer kohärenten Umsetzung auf Gemeinschaftsebene und die Bereitstellung der bestmöglichen wissenschaftlichen Beratung zu Fragen der Sicherheit und zu sozioökonomischen Aspekten der Verwendung von chemischen Stoffen für die Mitgliedstaaten und europäischen Einrichtungen. Dies wird durch die Gewährleistung eines glaubwürdigen Entscheidungsprozesses, die Nutzung der bestmöglichen wissenschaftlichen, technischen und aufsichtsrechtlichen Kapazitäten und eine unabhängige Tätigkeit in einer effizienten, transparenten und kohärenten Weise erreicht.
ECx ECx entspricht der Konzentration eines geprüften Stoffes, die eine Wirkung (z. B. auf das Wachstum) in einem gegebenen Zeitraum um x % ändert.
EDx EDx entspricht der Dosis eines geprüften Stoffes, die die Inzidenz in einem gegebenen Zeitraum um x % erhöht.
EU Völker- und staatsrechtlich nicht eindeutig definierter Zusammenschluss der 12 Gründungsmitgliedstaaten (BE, DA, DE, EL, ES, FR, IT, LU, NL, PT, UK, SV) durch den Vertrag von Maastricht (1992)
BSB Menge an gelöstem Sauerstoff, die Organismen zum aeroben Abbau von im Wasser vorhandenen organischen Stoffen benötigen.
CSB Menge an Sauerstoff, die beim chemischen Abbau organischer und anorganischer Stoffe verbraucht wird.
EC50 Die effektive Konzentration eines Stoffs, die 50% der maximal möglichen Reaktion bewirkt.
ErC50 EC50 hinsichtlich der Verminderung der Wachstumsrate.
SADT Niedrigste Temperatur, bei der es bei einem Stoff im verpackten Zustand zur selbstbeschleunigenden Zersetzung kommt.
CARACAL Das CARACAL (Competent Authorities for REACH and CLP) ist ein Gremium, das die Kommission bei der Umsetzung der REACH- und CLP-Verordnung unterstützt und berät. In das Gremium werden Vertreter der zuständigen Behörden der Mitgliedsstaaten entsendet. 

Tags:  GlossarSDB


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